Der Rügener Reiselotse im Ostseebad Binz auf Rügen

Sanddorn

Ruegener Sanddorn - Foto: Mirko Boy www.Ruegenfotos.deDer Sanddorn wird auf Grund seines hohen Vitamin C-Gehaltes und weiterer gesundheitsfördernder und heilender Inhaltsstoffe auch die "Zitrone des Nordens" genannt. Mit seinen kurz vor der Erntezeit weit leuchtenden gelben, orangefarbenen bis roten Beeren prägt er die Küste Mecklenburg- Vorpommerns. Hier wächst er besonders gut, ursprünglich kommt der Sanddorn aber aus dem asiatischen Raum.

Der Sanddorn ist zweihäusig. Das heißt, männliche und weibliche Blüten stehen auf verschiedenen Pflanzen. Männliche und weibliche Pflanzen sind in natürlichen Beständen annähernd in gleicher Anzahl vorhanden. Im Frühsommer bilden sich die ersten Früchte, die sich dann ab Anfang August gelb färben. Die Ernte beginnt im September.

Besonders in den letzten Jahren hat die Vielfalt an Sanddornprodukten zugenommen. Marmeladen, Konfitüren, Gelees, Weine und Liköre, Tee, Säfte und Bonbons gehören ebenso dazu wie Kosmetikprodukte wie Seife, Cremes und die verschiedensten Mittel zur Körper- und Schönheitspflege. (siehe auch "Der Sanddorn - Herkunft, Anwendung & Rezepte" von Frank Löser, erschienen im Demmler Verlag).

Eine, die den Sanddorn liebevoll und mit viel Aufwand verarbeitet, ist die SANDDORNHEXE von Rügen. Sie lebt in der weiten und stillen Landschaft Rügens und sammelt zur Erntezeit Sanddorn, Wildfrüchte sowie Kräuter und "braut" daraus köstliche Sandornzaubereien, die sehr begehrt sind. Mit etwas Glück begegnet man ihr auf Märkten und Festen der Insel und kann Ihre Leckereien als originelles und vor allem gesundes Mitbringsel erwerben. Bei der Sanddornhexe gibt es keine Massenware, alles ist phantasievoll erdacht und in Handarbeit hergestellt. (Verkauf auch im Geschäft der "Ummanz-Keramik" in Waase gleich neben der Kirche oder
in Gingst am Markt im Geschäft "Feinste Regionalwaren")

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